Angela Piekoschowski
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen
 

                           

 

Familien- und Systemaufstellungen

Mit der systemischen Aufstellungsarbeit haben Sie eine gute Therapieform zur Verfügung, um unverarbeitete Verletzungen aufzulösen, unbewusste Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Die systemische Arbeit eignet sich nicht nur für Familiensysteme, sondern auch im beruflichen Kontext, denn auch das Arbeitsumfeld ist letztendlich ein System, in dem sich Störungen bemerkbar machen.

Durch die Aufstellungsarbeit kommt es bereits innerhalb weniger Sitzungen zu Klärungen und Lösungen im/für das jeweilige System. Damit wird der Weg für einen Neuanfang frei.

Bei der Familienaufstellung ist die eigene Kindheit und die vorangegangene Familiengeschichte die wesentliche Grundlage.  Hier liegende Verletzungen und Traumata können aufgearbeitet und in das eigene Leben integriert werden.

Bei Problemen innerhalb der Familie, der Partnerschaft oder dem schulischen/beruflichen Alltag zeigt uns die Aufstellungsarbeit die tieferliegenden Zusammenhänge. Strukturen und Muster, die in Beziehung zu einander stehen, offenbaren sich in der Aufstellung.

In der Aufstellungsarbeit wird Verborgenes sichtbar, denn wir wissen meist nicht, welche Ereignisse in unserem Familiensystem sich heute auf unser Leben auswirken. Schicksale wie Krieg, Verbrechen, Missbrauch oder anderes Unrecht hinterlassen Spuren in unseren Systemen.

Oft wurden diese Erlebnisse verdrängt oder abgespalten, was sich vor allem bei den Geschehnissen im zweiten Weltkrieg darstellt. Jedoch lösen sich diese Ereignisse und die damit verbundenen Verletzungen/Gefühle nicht einfach auf, sondern werden in die nächsten Generationen übertragen und wirken so weiter im Familiensystem - dies häufig mit schwerwiegenden Folgen für die Nachkommen. Nicht selten ziehen sich Krankheiten oder Schicksale wie ein roter Faden durch das System.

Was können Familienaufstellungen bewirken?

Ablösung aktiv vollziehen können - frei ins eigene Leben gehen

Achtung der Verstorbenen - Frieden finden und Trauer abschließen

Abschied von Schuld, von Schuldigen - Neubeginn

Bindungen heilen - Heilungsprozess in Gang setzen


Die Aufstellung

Eine Aufstellung erfolgt als Einzel- oder Gruppenarbeit.

In der Einzelaufstellung arbeite ich gern mit dem Systembrett, auf dem Sie Ihr Anliegen mit Holzfiguren aufstellen können. Dies geschieht anhand Ihres "inneren Bildes" von der zu bearbeitenden Situation, indem Sie z.B. Personen, Gefühle, Wünsche oder wichtige Ereignisse in Beziehung zueinander aufstellen. Eine andere Variante ist die Arbeit mit sog. Strukties oder Bodenankern.

Das Einzelsetting bietet Ihnen einen geschützten Raum, wenn Sie mit Ihrem Anliegen noch nicht in eine Gruppe gehen möchten. Diese Methode unterstützt Sie dabei, eine Situation näher zu betrachten und bietet Ihnen so die Möglichkeit, die Situation zu verändern.

Auch in der Gruppenaufstellung benennen Sie Ihr Anliegen und wählen aus der Gruppe Stellvertreter für die Mitglieder Ihrer Familie/Ihres Systems und für Sie selbst aus, die Sie dann im Raum in Beziehung zu einander aufstellen.

Durch Interaktionen und der sich während einer Aufstellung entwickelnden Dynamik ergibt sich ein für Sie heilsames Lösungsbild, welches seine Wirkung in Ihrem System entfalten kann.

Ich führe mit Ihnen ein ausführliches Vorgespräch und stehe Ihnen auch nach einer Aufstellung für offengebliebene Fragen zur Verfügung. Ich freue mich auch über eine Rückmeldung, was sich nach der Aufstellung bei Ihnen verändert hat.

Die Aufstellungsarbeit eignet sich nicht als alleinige Therapie bei schwerwiegenden Erkrankungen und psychiatrischen Erkrankungen. In diesen Fällen müssen zunächst entsprechende medizinische Abklärungen erfolgen. Sie ersetzt auch nicht eine notwendige medizinische Therapie, kann jedoch als unterstützende und begleitende Maßnahme eingesetzt werden.